Das ist Lilli
24. August 2011Mein erster 12 h Lauf in Lebach beim Lions Club
21. August 2011Da auch ich ein neugieriger Mensch sein kann, wollte ich herausfinden wie das so ist bei einem 12 h Lauf mitzumachen. Der Plan war, erst mal 6 h und dann gucken wie es so läuft:-) Gesagt getan. Morgens um kurz vor 8 Uhr in Lebach gelandet, jede Menge frühaufstehende Lis-ler und bekannte Gesichter getroffen und nach dem Startschuss gemütlich losgejoggert. Erst waren es nicht soviele Läufer, die ihre Runden drehten aber im Laufe des Morgens wurden es immer mehr. Die erste Stunde verging wie im Fluge, mal ein paar Runden mit dem einen mal mit dem andern mal mit einer größeren Gruppe unterwegs war es kurzweilig und vor allem amüsant. Die Favoriten hatten zu Anfang ein Tempo drauf, was ich nicht mal auf 10 km laufen kann. Die Sonne gab gestern ihr Bestes. Von Anfang bis Ende strahlte sie auf uns herunter. Jede Stunde wurden die aktuellen Ergebnisse über Lautsprecher durchgegeben und so wusste man stets wieviel Runden die schnellsten so gelaufen hatten. Nach etwa drei Stunden machte ich eine kurze Pause, in der ich eine Handvoll Energie zu mir nahm und ein Stück mit den Mädels spazierte. Dann ging es weiter auf die Bahn. Das schöne an solch einer Veranstaltung ist wirklich, dass man einfach mal Zeit und Raum hat sich mit allen, die man so kennt in Ruhe zu unterhalten. Auch die, die normalerweise nicht mein Tempo haben. Irgendwann trifft man alle einmal. Das ist richtig toll. Zwischendrin verpflegte ich mich stets mit Wasser und Isogetränken, ließ mich vom Gartenschlauch duschen und kühlte meinen Kopf ab. Es war schon ziemlich heiß. Als unsere Lust, nach etwas anderem als Wasser schließlich nicht mehr zu ignorieren war, spendierten zwei liebe Freunde eine Runde ERdinger Alkoholfrei, was dann unterwegs auf der Bahn getrunken wurde. Nach etwa 5 h gab Grojo höchstpersönlich mir sein letztes Stück Brezel ab:-) ich werde dir für immer dankbar sein, Joachim:-) Nach 6 h machte ich die nächste Essens- und Spaziergehpause. Die Halbzeit hatte ich geschafft! Aber komischerweise hatte ich nicht das Gefühl aufhören zu wollen… also einfach weiter, schön langsam und gemütlich Runde für Runde über die Bahn. WEnn zwischendurch mal die Füße oder Beine wehtaten, mal ein oder zwei Ründchen gehen. Wenn dann wieder ein motivierendes Musikstück aus den Lautsprechern dröhnte, wieder ran im Lauftempo. Schließlich war es so, dass einige, die vorher in der Platzierung vor mir lagen aufgehört hatten und ich dadurch auf Platz drei gelandet war. Da war es natürlich mit Aufhören vorbei. Ich hätte ja nicht gedacht, dass ich bei solch einer Veranstaltung irgendwelche Chancen hätte. Also ging es einfach weiter. Zwischendurch mal Boxenstop eingelegt, ein Gründels Fresh getrunken, was gefuttert und weiter, weiter, weiter. Ohne das Gefühl, dass ich nicht mehr will oder nicht mehr kann. Gute Laune bis zum Schluss. Richtig sprochen während dem Laufen war schon etwas anstrengend, aber ich hab auch viele der Runden schön meditativ allein verbracht. Nach der 9. Stunde wurde es auch etwas kühler, allerdings hatte die Sonne ziemlich meine Waden gebraten, sie waren fast gar:-) Ein paar Blasen konnte ich auch unterwegs spühren, aber was sind schon ein paar Blasen… gegen dieses tolle Gefühl. Irgendwann waren die 50, dann die 60, dann die 70 km überschritten. Schließlich waren es nur noch zwei Stunden und das Grinsen im Gesicht festgetackert. Ich konnte einfach nicht anders. Ich war schon happy obwohl es noch nicht vorbei war. Es war das gleiche Gefühl wie beim Marathon laufen auf den letzten zwei, drei km, wo man einfach nur noch das Ziel vor Augen hat und die Anstrengung des Weges völlig verschwindet. Von nun an konnten wir die halbe Runde im Schatten laufen und es wurde merklich kühler, richtig angenehm. Ich weiß nicht, wieviele Liter ich getrunken habe, es müssen etliche gewesen sein… Auch die richtig schnellen wurden jetzt langsamer bzw hörten ganz auf. Es wurden insgesamt immer weniger Rundendreher aber das tat der Stimmung keinen Abbruch. Dann schlug die letzte Stunde an. Nachdem wie jede Stunde, die Ergebnisse durchgesagt wurden und ich mir ein letztes Gründels Fresh gegönnt habe, war ich richtig beflügelt und die Zeit verging wie im Fluge. Fast bei jeder Runde wurden einzelne Läufer durchs Mikro angespornt oder etwas über den ein oder anderen bekannten Läufer erzählt. Ich merkte zu dem Zeitpunkt keine Erschöpfung oder Motivationslosigkeit. Als dann die letzten 5 Minuten anliefen, war ich bei km 84. Da gab ich dann noch einmal richtig Gas, wollte schließlich die 85 km voll machen. Dies ist mir auch gelungen, die letzten 10 Sekunden wurden über Lautsprecher runter gezählt und ich hatte noch Kraft für einen Schlusssprint:-) Peng, der Pistolenschuss, beendete den 12 h Lauf und alle blieben zur Restmetervermessung stehen wo sie standen. Irgendwie war dann aber auch die Luft raus bei mir, alle Anspannung war weg und ich merkte, dass ich doch ein wenig müde und erschöpft war:-) Am Verpflegungsstand bekam ich ein wenig Salbe um meinen Sonnenbrand zu löschen. Aber ich war/ bin so stolz, dass alle kleineren körperlichen Unzulänglichkeiten nicht ins Gewicht fallen. Ich hätte nie und nimmer gedacht, dass es mir so leicht fällt, 12 h mehr oder weniger zu laufen, dass ich überhaupt keine Motivationsschwierigkeiten haben würde und soviel Freude dabei empfinden könnte. Echt Wahnsinn sowas. Eine völlig neue und tolle Erfahrung. Und dann noch 3. Platz von den Frauen…
Nicht Gänse… oder Strick… sondern Streichliesel
18. August 2011Selbstmanagement
17. August 2011- Die Zukunft kann der am besten voraussagen, wer sie selbst gestaltet.
- Die Zukunft kann der am besten gestalten, wer sie schon heute plant.
und es geht ständig weiter….
9. August 2011Nachdem wir in der letzten Woche jede Menge gearbeitet haben wurden wir ein wenig ausgebremst, da es plötzlich keine (bzw. fast keinen) Strom mehr gab. Das kommt man ganz schön ins rödeln… es gab nur noch an wenigen Steckdosen strom, weil zwei Stromkreise komplett ausgefallen waren. Licht nur noch im WC:-) ansonsten war morgens der Alltag vor dem Dienst mit der Kopflampe angesagt:-) Wichtig war ja im Grunde nur der Kühlschrank, zumindest für mich. Bei den Nachbarn, die an unserem Strom mit dran hängen war die Playstation eben wichtiger als der Kühlschrank…okay, jeder hat andere Prioritäten. Auch wenn ich erstmal sprachlos über diese Erkenntnis war…bzw die Selbstverständlichkeit, mit der die Sache erklärt wurde…ohne Worte.
Die Verputzer werden durch das Wetter stark ausgebremst, die heftigen Regenfälle machen ein weiterkommen schwer möglich. Auf Silas muss man derweil gut aufpassen, denn was schöneres als im frischen Putz mit den Fingern zu malen gibt es wohl nicht…
Aber ich bin ganz stolz, habe mein erstes Minifundament im EG ganz allein gemacht:) und fast ganz nach Anweisung:-) naja ich kann ja auch schlecht nach Rezept kochen, wie soll ich dann auf Anweisung arbeiten….
R2D2 kommt zur Zeit täglich zum Einsatz, denn endlich geht es auch in unserem Bad weiter, dort wird massenweise Material an die Wand geworfen um irgendwie alles grade zu bekommen, daher jeden tag alles voller gips in der ganzen wohnung:-) da muss man (ich) durch:-) und entwickele noch einen Putzfimmel über die ganze Sache.
Allerdings hat alles, sogar meine Schulsachen mittlerweile eine staubige Einheitsfärbung angenommen:-) solange man noch alles lesen kann und nicht die Buchstaben verschwinden…
Horse and Dog Trail Kurs am Sandhof
31. Juli 2011Dieses Wochenende (30. u. 31. Juli) fand am Sandhof ein Horse and Dog Trail Seminar mit Carmen Forster statt. Vor ein paar Monaten hatte mich Susanne überredet, mich und Kaisu dort anzumelden. Zuerst war geplant, dass ich Kira reiten sollte, doch da diese nun länger schon lahm geht, haben wir beschlossen uns Anastasia so zu sagen zu teilen. Ich wusste so gar nicht, was mich erwartet auf solch einem Seminar. Was ich wusste, ist, dass ich schon seit mehr als einem Jahr nicht mehr auf dem Pferd gesessen habe und dass Kaisu zwar sehr lern- und arbeitsbereit ist, aber völlig aus dem Häuschen, wenn sie neben de m Pferd läuft. Aber ich freute mich auf ein Wochenende mit Pferd, Hund, Kind und Kegel:-)
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde begannen wir die Hunde an die unterschiedlichen Hindernisse heranzuführen, so dass sie schon mal lernen konnten diese zu bewältigen und auch die Hunde nebeneinander arbeiten konnten. Diese Aufgabe meisterten wir mit Bravour… war ja auch kein Pferd dabei:-) Nach der Mittagspause wurde dann gleiches mit den Pferden allein gemacht. Also auch sie lernten die gestellten Aufgaben ganz in Ruhe und ohne Hektik zu lösen. Am Ende kamen dann nacheinander die Hunde dazu und nun wurde das Ganze richtig schwierig. Hund und Pferd zu koordinieren und nicht mit den anderen Teilnehmern zu kollidieren ist schon eine Herausforderung.
Anastasia war richtig toll und hatte zum Glück keine Probleme mit dem aufgedrehten schwarzen Etwas, was neben ihr rumhopste.
Beim Horse and Dog Trail besteht das Team, wie man sich es denken kann aus einem Reiter, einem Pferd und einem Hund. Es gibt eine Gesamtaufgabe, die dieses Team zu bewältigen hat. Die Teilaufgaben sind etweder für den Hund, wie z. B. ein Reifen zum durchspringen, ein Tisch zum Drauflegen etc. , für das Pferd samt Reiter, wie z. B. Rückwärts durch ein STangen L, seitlich über eine Stange, in ein Viereck, durch das Tor etc. oder für das Ganze Team z. B. über die Brücke oder über Stangen gehen. Dabei muss der Hund stets entweder rechts oder links auf Schenkelhöhe laufen oder bei Bedarf sitzend oder liegend warten, wenn das Pferd allein an der Reihe ist. Es geht dabei nicht auf Zeit sondern bewertet wird die perfekte Ausführung.
Insgesamt eine also recht anspruchsvolle aber richtig interessante Sache, die vor allem mächtig Spaß macht.
Am nächsten Tag ging es dann weiter (mir tat natürlich der Popo weh, von dem neuen, ungewohnten Westernsattel). Es wurde ein anderer, schwierigerer Parcour gestellt. Zuerst waren wieder die Pferde samt Reiter dran, die einzelnen Übungen zu meistern, später kamen die Hunde dazu. Manche noch an der Leine, andere schon frei bei Fuß folgend. Nach der Pause kam dann jeder einmal in den Genuss eine komplette Turnieraufgabe zu durchreiten…natürlich mit Hund. Bei einigen klappte das schon richtig gut, bei uns war eher Chaos angesagt, da es Kaisu alles zu lange dauerte und vor allem zu langsam war. Sie rennt am liebsten ständig nur um das Pferd rum, statt neben dem Schenkel zu laufen. Aber trotdem, bin ich richtig stolz auf das was wir in der kurzen Zeit lernen und mitnehmen konnten. Es wird sicher das erste mal, aber sicherlich auch nicht das letzte Mal sein, wo wir so etwas mitmachen. Es macht nämlich Lust auf mehr.
Das schönste am Tag…..
2. Juli 2011sind die frühen Morgen- und die späten Abendspaziergänge. Morgens, wenn die Sonne noch nicht aufgegangen ist, weil es schon wieder länger dunkel ist als noch vor zwei, drei Wochen. Der längste Tag des Jahres ist vorbei und die Sonne steht morgens später auf:-) Dafür haben die Vögel alle Schnäbel voll zu tun, Leben in die Natur zu bringen. Abends liegt eine beruhigende Stille über allem. Heute ein unbeschreiblich schöner Sonnenuntergang, den man hätte malen müssen. Es sind die kleinen alltäglichen, für viele Menschen nicht wahrnehmbaren Wunder, von denen man zehren kann.
neues vom Bau:-)
2. Juli 2011Diese Woche passierte jeden Tag etwas an der Baustelle, und heute (samstag) wurde an allen Ecken und Kanten gearbeitet. Es gibt wirklich noch wahre Helden! Und auf die ist richtig Verlass!!!
Vielen Dank euch allen!
Fenster:-)
21. Juni 2011Heute wurden die restlichen Fenster eingebaut und die neue Balkontür in der Küche gesetzt. Meinem Staubsauger wurde es nicht langweilig, aber die Jungs haben richtig gute Arbeit geleistet. Toll.
Silas Zimmer ist nun ausgeräumt und bereit für die Verschönerungskur:-) Heut lief es irgendwie rund, haben auch alle meine Lieben gut angepackt.
Haben auch extra was zerdeppert, schließlich bringen Scherben Glück:-)



