Horse and Dog Trail Kurs am Sandhof

Dieses Wochenende (30. u. 31. Juli) fand am Sandhof ein Horse and Dog Trail Seminar mit Carmen Forster statt. Vor ein paar Monaten hatte  mich Susanne überredet, mich und Kaisu dort anzumelden.  Zuerst war geplant, dass ich Kira reiten sollte, doch da diese nun länger schon lahm geht, haben wir beschlossen uns Anastasia so zu sagen zu teilen. Ich wusste so gar nicht, was  mich erwartet auf solch einem Seminar. Was ich wusste, ist, dass ich schon seit mehr als einem Jahr nicht mehr auf dem Pferd gesessen habe und dass Kaisu zwar sehr lern- und arbeitsbereit ist, aber völlig aus dem Häuschen, wenn sie neben de m Pferd läuft.  Aber ich freute mich auf ein Wochenende mit Pferd, Hund, Kind und Kegel:-)

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde begannen wir die Hunde an die unterschiedlichen Hindernisse heranzuführen, so dass sie  schon mal lernen konnten diese zu bewältigen und auch die Hunde nebeneinander arbeiten konnten.  Diese Aufgabe meisterten wir mit Bravour… war ja auch kein Pferd dabei:-) Nach der Mittagspause wurde dann gleiches mit den Pferden allein gemacht. Also auch sie lernten die gestellten Aufgaben ganz in Ruhe und ohne Hektik zu lösen. Am Ende kamen dann nacheinander die Hunde dazu und nun wurde das Ganze richtig schwierig. Hund und Pferd zu koordinieren und nicht mit den anderen Teilnehmern zu kollidieren ist schon eine Herausforderung.

Anastasia war richtig toll und hatte zum Glück keine Probleme mit dem aufgedrehten schwarzen Etwas, was neben ihr rumhopste.

Beim Horse and Dog Trail besteht das Team, wie man sich es denken kann aus einem Reiter, einem Pferd und einem Hund. Es gibt eine Gesamtaufgabe, die dieses Team zu bewältigen hat. Die Teilaufgaben sind etweder für den Hund, wie z. B. ein Reifen zum durchspringen, ein Tisch zum Drauflegen etc. , für das Pferd samt Reiter, wie z. B. Rückwärts durch ein STangen L, seitlich über eine Stange, in ein Viereck, durch das Tor etc. oder für das Ganze Team z. B. über die Brücke oder über Stangen gehen. Dabei muss der Hund stets  entweder rechts oder links auf Schenkelhöhe laufen oder bei Bedarf sitzend oder liegend warten, wenn das Pferd allein an der Reihe ist. Es geht dabei nicht auf Zeit sondern bewertet wird die perfekte Ausführung.

Insgesamt eine also recht anspruchsvolle aber richtig interessante Sache, die vor allem mächtig Spaß macht.

Am nächsten Tag ging es dann weiter (mir tat natürlich der Popo weh, von dem neuen, ungewohnten Westernsattel). Es wurde ein anderer, schwierigerer Parcour gestellt. Zuerst waren wieder die Pferde samt Reiter dran, die einzelnen Übungen zu meistern, später kamen die Hunde dazu. Manche noch an der Leine, andere schon frei bei Fuß folgend. Nach der Pause kam dann jeder einmal in den Genuss eine komplette Turnieraufgabe zu durchreiten…natürlich mit Hund. Bei einigen klappte das schon richtig gut, bei uns war eher Chaos angesagt, da es Kaisu alles zu lange dauerte und vor allem zu langsam war. Sie rennt am liebsten ständig nur um das Pferd rum, statt neben dem Schenkel zu laufen.  Aber trotdem, bin ich richtig stolz auf das was wir in der kurzen Zeit lernen und mitnehmen konnten.  Es wird sicher das erste mal, aber sicherlich auch nicht das letzte Mal sein, wo wir so etwas mitmachen. Es macht nämlich Lust auf mehr.

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